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08.01.2013 - Monster Jobwechsler Studie 2013/1: Trotz Krise bleibt Anzahl der Wechselwilligen konstant

PRESSEINFORMATION

Monster Jobwechsler Studie 2013/1: Trotz Krise bleibt Anzahl der Wechselwilligen konstant
Schwerpunkt Weiterbildung: Mehrheit der Österreicher ignoriert lebenslanges Lernen

• Jeder zweite Erwerbstätige hat sich in den letzten zwei Jahren nicht weitergebildet weder innerhalb noch außerhalb des Unternehmens
• Zwei Fünftel der Erwerbstätigen hat kein Interesse an Weiterbildung


Wien, 8. Jänner 2013
- In Sachen Wechselwilligkeit ist bei den österreichischen Arbeitnehmern ein sehr stabiles Meinungsklima festzustellen, so das Ergebnis der Monster Jobwechsler Studie 2013/1: 19 Prozent der unselbstständig Erwerbstätigen haben in den letzten Monaten schon einmal an einen Jobwechsel gedacht, bei 74 Prozent war dies in dieser Zeitspanne noch nicht der Fall. Eine Minderheit von 7 Prozent kann sich dazu nicht äußern.

Gedanken an einen Jobwechsel



 
 
Frage: "Warum würden Sie eigentlich Ihren Job wechseln?“





„Erwartungsgemäß zeigt sich auch, dass sich die jüngeren Arbeitnehmer stärker mit dem Wechsel beschäftigen als ältere Erwerbspersonen ab dem fünfzigsten Lebensjahr“, so Mag. (FH) Barbara Riedl-Wiesinger, Country Manager & Sales Director Monster Worldwide Austria GmbH.

Gedanken an einen Jobwechsel

 
 
Frage: "Haben Sie in den letzten 2 Jahren an einem Weiterbildungskurs für Ihre berufliche Weiterentwicklung teilgenommen, entweder innerhalb der Firma, oder privat am BFI, dem WIFI, der Volkshochschule, mit Humboldt oder einem anderen Institut?"





Es gibt somit ein Altersgefälle, d.h. mit steigendem Alter nehmen die Wechselgedanken rapid ab. „Eine älter werdende Gesellschaft hat eine steigende Sehnsucht nach Sicherheit und Stabilität“, erklärt DDr. Paul Eiselsberg, Senior Research Director IMAS International. „Verbesserung ohne Veränderung“ lautet das credo. Dieses Meinungsklima lässt sich auch beim zweiten Teil der Untersuchung, nämlich der „Haltung der ÖsterreicherInnen zur Weiterbildung“, festmachen.“

Forschungsdesign der Monster Jobwechsler Studie 2012
„Monster.at analysiert mit der repräsentativen Monster Jobwechsler Studie nun zum zweiten Mal in Folge die Stimmungslage unter den unselbstständig Erwerbstätigen in Österreich“, erläutert Riedl-Wiesinger. Insgesamt wurden 1.000 Österreicher aufwändig Face-to-Face befragt. Davon waren 489 unselbstständig erwerbstätig. Die Umfrage fand zwischen 29. Oktober und 13. November 2012 statt.

Mehr als ein Drittel der Jobwechselaffinen denkt wöchentlich an Wechsel
Mehr als ein Drittel derjenigen, die in den letzten Monaten an einen Wechsel gedacht haben, denkt zumindest wöchentlich daran, drei Fünftel etwas seltener. „Die Umfrage zeigt, dass eine Gruppe der wechselaffinen Arbeitnehmer schon kurz vor dem Absprung steht“, erläutert Riedl-Wiesinger. „Auch dieser Wert ist seit der April Messung weiterhin konstant. Hauptmotiv für einen Wechsel ist das Gehalt, sprich, man würde sich durch einen Jobwechsel auch ein höheres Gehalt wünschen. Auf einer weiteren Ebene folgt, sich beruflich weiterentwickeln zu wollen, etwas Neues auszuprobieren bzw. weiter aufzusteigen. Danach folgen Aspekte wie das Betriebsklima, die bisher fehlende Weiterentwicklung und die fehlende Anerkennung.“

Motive für den Jobwechsel falls Wechselabsicht (9%=100%)

 
 
Frage: "Warum würden Sie eigentlich Ihren Job wechseln?“





Zwischen den Geschlechtern zeigen sich in der Tendenz unterschiedliche Motive: „Während Männer eher das Gehalt als Motiv für den Wechsel angeben, sind Frauen eher auf Grund der fehlenden Anerkennung, des schlechten Betriebsklimas oder der fehlenden Möglichkeit, sich beruflich weiterentwickeln zu können, zum Wechsel geneigt“, so Riedl-Wiesinger.

Monster.at-Schwerpunkt Weiterbildung:
Mehrzahl der ÖsterreicherInnen ignoriert die Weiterbildung


51 Prozent der Erwerbstätigen haben in den letzten beiden Jahren an keiner Weiterbildung im Beruf oder außerhalb des Arbeitsplatzes teilgenommen.

Teilnahme an Weiterbildung in den letzten beiden Jahren (48%=100%)


 
 
Frage: "Haben Sie in den letzten 2 Jahren an einem Weiterbildungskurs für Ihre berufliche Weiterentwicklung teilgenommen, entweder innerhalb der Firma, oder privat am BFI, dem WIFI, der Volkshochschule, mit Humboldt oder einem anderen Institut?"






Deutlich spürbar wird in den Ausprägungen der soziodemografischen Gruppen ein Bildungsgefälle. Während über 60 Prozent der Menschen mit einfacher Schulbildung angeben, keine Kurse, Schulungen usw. durchgeführt zu haben, liegt dieser Wert bei Maturanten und Uniabsolventen bei nur 36 Prozent. Weiters ist auch die Betriebsgröße ausschlaggebend für Weiterbildung. Zumindest steigt die Anzahl an Weiterbildungen am Arbeitsplatz deutlich mit steigender Anzahl an Mitarbeitern. 47 Prozent haben an Weiterbildungskursen teilgenommen, 35 Prozent am eigenen Arbeitsplatz, 16 Prozent an Institutionen wie WIFI, BFI usw.

„Bedenklich ist, dass gerade in KMUs, die eine tragende Säule der heimischen Wirtschaft darstellen, die Weiterbildung offensichtlich einen geringeren Stellenwert besitzt“, so Riedl-Wiesinger. „Interessanterweise sind diejenigen, die angeben, den Job wechseln zu wollen, überdurchschnittlich im Bereich der beruflichen Weiterbildung engagiert“.

Weiterbildung in den letzten beiden Jahren (48%=100%)


 
 
Frage: "Haben Sie in den letzten 2 Jahren an einem Weiterbildungskurs für Ihre berufliche Weiterentwicklung teilgenommen, entweder innerhalb der Firma, oder privat am BFI, dem WIFI, der Volkshochschule, mit Humboldt oder einem anderen Institut?"





Den größten Anteil an den Weitbildungskosten trägt der Arbeitgeber
Im Verhältnis 82:18 verteilt sich die tatsächlichen Kosten für Weiterbildung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Somit tragen die Betriebe in Österreich finanziell einiges zur Weiterbildung der Mitarbeiter bei. Aber auch der Arbeitnehmer ist sich der Gesamtkosten bewusst, trägt dieser ja zumindest ein knappes Fünftel der Kurskosten.

Kostenaufteilung Unselbstständig Erwerbstätige + Weiterbildung in den letzten zwei Jahren (22%=100%)

 
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Frage: "Und können Sie mir sagen, wie viel Prozent der Kurskosten Ihr Arbeitgeber übernommen hat und wie viel Prozent davon Sie selbst bezahlen mussten?"






Ein Drittel schließt die Teilnahme an einer Weiterbildung in den kommenden Jahren kategorisch aus, knapp jeder Zweite nimmt sich dies jedoch zumindest als Vorsatz vor – insbesondere jüngere Personen und Personen mit höherer Bildung.

Teilnahme an der Weiterbildung in den nächsten zwei Jahren (48%=100%)
 
 
Frage: "Und haben Sie vor, in den nächsten ein bis zwei Jahren an einem Weiterbildungskurs teilzunehmen?"




Zwei Fünftel der Erwerbstätigen weisen kein Interesse an Weiterbildung auf
Zieht man nun von den gesamten Erwerbstätigen diejenigen ab, die sich in den letzten zwei Jahren weitergebildet haben bzw. in den kommenden zwei Jahren vor haben, sich weiterzubilden, dann zeigt sich, dass immerhin mehr als zwei Fünftel der Erwerbstätigen keine Weiterbildung in vier Jahren absolviert haben werden. Diejenigen Erwerbstätigen, die keine Weiterbildung im kommenden Jahr planen, geben vor allem an, dass die Notwendigkeit dafür nicht gegeben sei. Als weitere Gründe werden die Zufriedenheit mit der eigenen Ausbildung genannt, die fehlende Zeit und der fehlende finanzielle Spielraum für die Kosten einer Weiterbildung.

Gründe die gegen die Weiterbildung sprechen Unselbstständig Erwerbstätige + Weiterbildung in den letzten zwei Jahren (22%=100%)


 
 
Frage: "Sie haben gesagt, dass Sie für die kommenden Jahre keine Weiterbildung planen. Es gibt ja verschiedene Gründe, warum man keine Weiterbildung plant; welche von diesen Aspekten sind für Sie der Hauptgrund und welche davon spielen bzw. spielten auch eine Rolle bzw. gar keine Rolle, keine Weiterbildung zu planen?"




Wie auch andere Ergebnisse vom IMAS widerspiegeln, ist der Österreicher mit seinem eigenen persönlichen Bildungsstandard zufrieden. Diese Einschätzung birgt aber generell die Gefahr einer fehlenden Bereitschaft zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen.




Teilnahme an Weiterbildung (48%=100%)




 
 
 





„Der demografische Wandel wirft auch Fragen nach der volkswirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit Österreichs im internationalen Wettbewerb und damit verbundenen Wirtschaftswachstum, der für die die sozialen Systeme notwendig ist, auf“, meint Eiselsberg. „Denn die Trendbeobachtungen des IMAS zeigen mit aller Deutlichkeit, dass der Wunsch nach Gewohntem und Vertrautem erheblich größer ist als das Bedürfnis nach Neuerungen und notwendigen Reformen. In dieser schwindenden Fortschrittsdynamik besteht ein enormes Risiko. Nicht zuletzt für die wirtschaftliche Behauptung Österreichs.“



Zum zweiten Mal lotet Monster.at mit der „Monster Jobwechsler Studie“ die Stimmungslage unter den unselbstständig Erwerbstätigen in Österreich aus“, erklärt Mag. (FH) Barbara Riedl-Wiesinger, Country Manager & Sales Director Monster Worldwide Austria. „Bedenklich ist, dass gerade in KMUs, die eine tragende Säule der heimischen Wirtschaft darstellen, die Weiterbildung offensichtlich einen geringeren Stellenwert besitzt. Interessanterweise sind diejenigen, die angeben, den Job wechseln zu wollen, überdurchschnittlich engagiert im Bereich der beruflichen Weiterbildung“.

Über Monster Österreich
Monster,
http://www.monster.at, ist mit seiner angeschlossenen Marke jobpilot, http://www.jobpilot.at, das bekannteste unter den privatwirtschaftlichen Online-Karriereportalen in Österreich*.
Mit einem umfassenden Service- und Informationsprogramm rund um Beruf und Karriere bringt das Unternehmen Arbeitgeber und qualifizierte Arbeitskräfte auf allen Karrierestufen zusammen und bietet Jobsuchenden passgenaue Unterstützung für die individuelle Karriereplanung. Seit 2009 ist Monster auch über Facebook (
http://www.facebook.com/MonsterAT) und Twitter (http://www.twitter.com/MonsterAT) erreichbar. Firmensitz der Monster Worldwide Austria GmbH ist Wien. Die Monster Worldwide Austria GmbH ist ein Tochterunternehmen der Monster Worldwide Deutschland GmbH mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt/Main. Monster Worldwide ist seit 1994 ein weltweit führendes Portal für Online-Rekrutierung und unterstützt Menschen dabei ihre Lebensziele zu verwirklichen. Monster Worldwide ist in den Märkten Europa, Nordamerika und Asien präsent. Monster Worldwide ist an der New York Stock Exchange gelistet (NYSE: MWW). * ACNielsen – Mai 2012
 

Rückfragehinweis:
Dr. Wolfgang Wendy– Reichl und Partner PR GmbH
E-Mail : wolfgang.wendy@reichlundpartner.at
Web: http://www.reichl-presseportal.at/monster.at

 

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